Der Epidemiologische Suchtsurvey

Mit dem Epidemiologischen Suchtsurvey (ESA) wird seit den 1980er Jahren in regelmäßigen Zeitabständen der Konsum von Alkohol, Tabak, illegalen Drogen sowie Medikamenten in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands erfasst. Im Vordergrund steht dabei die Beobachtung von Trends des Substanzkonsums und seiner Folgen. Daneben nimmt der Epidemiologische Suchtsurvey mit wechselnden Schwerpunkten auf aktuelle Forschungsfragen und Entwicklungen Bezug. Damit ergänzt der Survey als wichtige Datenquelle die Gesundheitsberichterstattung des Bundes.

Das Monitoring des Gebrauchs psychoaktiver Substanzen ist von großer gesundheitspolitischer Bedeutung. Es liefert die Grundlage für die Beurteilung des Ausmaßes substanzbezogener gesundheitlicher Schäden in der Bevölkerung und in bestimmten Teilgruppen. Auf dieser Grundlage können Entscheidungen für die Entwicklung, Implementierung und Evaluierung von Maßnahmen zur Minimierung substanzbezogener Probleme getroffen werden.

Aktuelles

Neue Publikation


Motive für lebenslange Abstinenz unter 50- bis 60-Jährigen: ‘Abneigung gegen Geschmack oder Geruch’, ‘Kontrollverlust´ und ‘familiäre Zwänge´


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Von 1995 bis 2018


Geschätzte Prävalenzen des
Tabak- und Alkoholkonsums
sowie von Hypnotika/Sedativa nahmen im zeitlichen
Verlauf ab


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Von 1995 bis 2018


Generelle Abnahme, jedoch Zunahme in den Trends risikoreichen Alkoholkonsums in bestimmten Gruppen. Dies spricht für den Ausbau verhaltenspräventiver Maßnahmen


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