Der Epidemiologische Suchtsurvey

Mit dem Epidemiologischen Suchtsurvey (ESA) wird seit den 1980er Jahren in regelmäßigen Zeitabständen der Konsum von Alkohol, Tabak, illegalen Drogen sowie Medikamenten in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands erfasst. Im Vordergrund steht dabei die Beobachtung von Trends des Substanzkonsums und seiner Folgen. Daneben nimmt der Epidemiologische Suchtsurvey mit wechselnden Schwerpunkten auf aktuelle Forschungsfragen und Entwicklungen Bezug. Damit ergänzt der Survey als wichtige Datenquelle die Gesundheitsberichterstattung des Bundes.

Das Monitoring des Gebrauchs psychoaktiver Substanzen ist von großer gesundheitspolitischer Bedeutung. Es liefert die Grundlage für die Beurteilung des Ausmaßes substanzbezogener gesundheitlicher Schäden in der Bevölkerung und in bestimmten Teilgruppen. Auf dieser Grundlage können Entscheidungen für die Entwicklung, Implementierung und Evaluierung von Maßnahmen zur Minimierung substanzbezogener Probleme getroffen werden.

Aktuelles

Publikation


Motive für lebenslange Abstinenz unter 50- bis 60-Jährigen: ‘Abneigung gegen Geschmack oder Geruch’, ‘Kontrollverlust´ und ‘familiäre Zwänge´


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18-64-Jährige


Einstufung gemäß ICD-10-GM-Diagnose F55.2 Missbrauch nicht-abhängigkeitserzeugender Substanzen, basierend auf Selbstangaben


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2022


Auswertung der Angaben von 48 469 Personen ab 18 Jahren in 21 EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz, die in den letzten 12 Monaten illegale Drogen konsumiert haben


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